30.08.2010 - Das achte Schiff der AIDA-Flotte ist erstmal mit seinem Element in Kontakt gekommen. Die 71.000 BRZ große AIDAsol schwamm nach neun Monaten Bauzeit im Baudock der Papenburger Meyer Werft auf.
Die Ablieferung des mit einem Brauhaus ausgestatteten Kreuzfahrtschiffes an Aida Cruises erfolgt Anfang 2011. Die Taufe soll am 9. April in Kiel durchgeführt werden, bevor die AIDAsol den Hafen zu ihrer Premierenkreuzfahrt Richtung Nordeuropa verlässt.
13.08.2010 - Aida Cruises hat das zehnte Kreuzfahrtschiff seiner Flotte bei der Papenburger Meyer Werft bestellt. 2013 soll das Schiff der Aidablu-Klasse in Dienst gestellt werden. Mit 71.300 BRZ bietet es Platz für knapp 2.200 Passagiere und rund 620 Besatzungsmitglieder.
Neben den bereits in Fahrt befindlichen sieben Schiffen hat Aida Cruises nun insgesamt drei Neubauaufträge vergeben. Dabei hat sich die Meyer Werft zur eindeutigen Hauswerft der Carnival-Tochter entwickelt. Nach Ablieferung dieses jüngsten Neubaus werden sieben der zehn Schiffe an der Ems entstanden sein.
03.08.2010 - Nun ist es amtlich: Die Deutsche Stiftung Sail Training (DSST) und der zur Rönnergruppe gehörende Betrieb BVT Brenn- und Verformtechnik Bremen GmbH haben gesten einen Vertrag über den Neubau eines Dreimast-Seglers unterzeichnet. Der Neubau ALEXANDER VON HUMBOLDT II soll die bekannte, aber in die Jahre gekommene ALEXANDER VON HUMBOLDT ablösen, die mit ihren grünen Segeln weithin bekannt ist. Unter anderem ist der Rumpf des Oldies, ein ehemaliges Feuerschiff, inzwischen schon über 100 Jahre alt.
Der Neubau kostet etwa 15 Mio. Euro und wird hauptsächlich in Bremen gebaut. Die Abschlussarbeiten finden dann in Bremerhaven statt. Die ALEX II wird nicht mehr mit den bekannten, aber teuren grünen Segeln und einem grünen Rumpf ausgestattet, sondern bekommt einen traditionellen schwarzen Anstrich und weiße Segel. Das 65 Meter lange Schiff soll etwa 13 Knoten laufen und Platz für 80 Personen bieten. Ab 2012 soll der Großsegler das Programm der „alten ALEX“ fortführen.
Mehr Informationen zum Baufortschritt, den Hintergründen und vielen technischen Details auf alex-2.de
01.08.2010 - Vergangene Woche übergab diesüdkoreanischen Werft Hyundai in Ulsan die CMA CGM LEO an die französische Reederei CMA CGM. Es handelt sich um das fünfte Schiff einer Zwölferserie von jeweils 11.400 TEU tragenden Schiffen. Das Containerschiff wird in Malta registriert und am 8. August in Ningbo seinen Dienst aufnehmen. Eingesetzt wird es im Dienst FAL5 zwischen Europa und Fernost. In Europa wird sich der Neubau in Le Havre, Hamburg, Rotterdam und Zeebrügge vorstellen.
01.08.2010 - Am Vormittag des 26. Juli kam es auf dem im Bremerhaven liegenden Containerschiff MAERSK TUKANG zum einem Feuer im Maschinenraum. Der vermutlich durch einen defekten Generator verursachte Brand konnte umgehend durch die Besatzung gelöscht werden. Zwei Crew-Mitglieder verletzten sich jedoch dabei und wurden in ein Bremerhavener Krankenhaus gebracht.
24.07.2010 - Im Frühjahr 2012 soll die MSC FANTASIA die Flotte von MSC Cruises erweitern. So haben es das Kreuzfahrtunternehmen MSC Cruises und STX France bekanntgegeben. Es handelt sich dabei um einen weiteren Neubau der Fantasia-Klasse und wird die derzeit aus elf Schiffen bestehende Flotte auf ein volles Dutzend erweitern.
Eine Absichtserklärung wurde bereits am 01. März unterschrieben, jedoch musste Finanzierung noch endgültig geklärt werden. Mit der Vertragsunterzeichnung am 23. Juli wurde die Frage um geschätzte 575 Mio. US-Dollar nun abgeschlossen.
17.07.2010 - Im ersten Halbjahr 2010 konnte der Hafen von Rotterdam mit einem neuen Rekord aufwarten. Es wurden 70 Anläufe von Schiffen verzeichnet, die eine Stellplatzkapazität von deutlich mehr als 10.000 TEU aufweisen, sogenannte Ultra Large Container Ships (ULCS). Beim Klassenprimus Maersk Line gab es allerdings einige Doppelanläufe, getrennt nach Laden und Löschen. Nach Maersk mit 22 Anläufen stehen CMA CGM (15 Anäufe), Hanjin (13) Cosco (11) und MSC (9) in der Rekordliste.
Im April wurden zudem bei einem einzigen dieser Schiffe 8.053 TEU gelöscht und geladen. Auch dies ist ein bemerkenswerter Rekord: Der Durchschnitt liegt zur Zeit bei 4.650 TEU.
Angesichts der viele Neubauaufträge von Schiffen dieser Größenordnung kann davon ausgegangen werden, dass über die nächsten Jahre die Rekorde regelmäßig purzeln werden.
15.07.2010 - Wie die britische Reederei Cunard mitteilt, wird am 8. Januar 2012 erstmals eins ihrer Schiffe in Hamburg zur Weltreise auslaufen. Die QUEEN ELIZABETH wird in 111 Tagen den Globus umrunden und am 29. April in der Elbmetropole zurückerwartet.
14.07.2010 - Verzögerungen in der Abfertigung von Carcarriern sorgen für Unmut bei den betroffenen Reedereien. Derzeit müssten Schiffe bis zu sieben Tage auf die Abfertigung warten. Das Umschlagsunternehmen BLG Logistics macht dafür Saisonspitzen im Umschlag in Verbindung mit zu wenig Personal verantwortlich. Insbesondere der Export von Fahrzeugen sei stark angestiegen, da die Automobilhersteller angesichts der nahenden Werksferien ihre Lager räumen. Zudem seien im vergangenen Jahr auf Grund der Weltwirtschaftskrise hunderte von Arbeitern entlassen worden, überwiegend beim beim Arbeitskräftepool des Gesamthafenbetriebsvereins (GHB). Es ist durchaus möglich, dass die Verantwortlichen von Werksferien und einem geringeren Personalbestand „überrascht“ wurden, trotzdem rechnen die Reedereien nun mit einem fünfstelligen Verlust pro Schiff und Tag. Um dem entgegenzuwirken und den Stau abzubauen, werden bis Ende Juli etwa 200 Fahrer zusätzlich eingestellt.
14.07.2010 - Am gestrigen Abend hat das französische Containerschiff CMA CGM CHRISTOPHE COLOMBE festgemacht. Mit einer Stellplatzkapazität von 13.800 TEU handelt es sich um das größte Containerschiff, das Hamburg bisher angelaufen hat. In der kommenden Nacht verlässt der Frachter den Hamburger Burchardkai in Richtung Rotterdam und wird künftig zwischen Nordeuropa und Fernost eingesetzt.
Eckdaten CMA CGM CHRISTOPHE COLOMBE: Baujahr 2009 bei Daewoo in Geoje, GT 153.022, Länge über alles 365,50 m, 13.800 TEU
13.07.2010 - Am Montag ist ein Taucher in Bremerhaven verunglückt, als er die Schraube des Kreuzfahrtschiffes NOORDAM (Holland America Line) überprüfte. Während der Arbeiten riss der mit Atemschlauch und Sicherungsleine hergestellte Kontakt zum Taucher ab. Entgegen erster Meldungen scheint er keine zusätzlichen Sauerstoffflaschen benutzt zu haben. Die Suche nach dem Verunglückten blieb bis heute ergebnislos. Entsprechend gering ist die Wahrscheinlichkeit, ihn lebend zu bergen.
Die NOORDAM war auf dem dem Weg von der Werft in Hamburg zum Kreuzfahrtterminal in Bremerhaven, als die Besatzung aufgrund von Geräuschen vermutete, dass sich ein Fischernetz in der Schraube verfangen hatte. Dies sollte der Taucher überprüfen. Das Kreuzfahrtschiff, das ursprünglich am Montagabend mit rund 1.500 Passagieren Richtung Mittelmeer auslaufen sollte, wurde mit einem Auslaufverbot belegt. Zu diesem Zeitpunkt konnte nicht ausgeschlossen werden, dass sich der Taucher am Rumpf des Schiffes verfangen habe. Nach ergebnisloser Überprüfung starte die Reise am heutigen Dienstag.